Zu Besuch in Japan

18 Okt

ARI ist wirklich nicht Japan.

Das finde ich nicht unbedingt schade, aber es ist auch sehr schön einmal Japan zu besuchen. Das hab ich am letzten Wochenende getan- Freitag- bis Sonntagnacht habe ich in Tokio bzw. Yokohama verbracht und zum einen Chikako besucht, eine Freundin die bei ARI working visitor war, und Fabian, der ebenfalls vom SFD ist und seinen Zivi an der Deutschen Schule macht.

Und es war eeecht toll. Von Tokio habe ich zwar fast nur Shibuya, (ein großes, lautes und buntes (wohl auch das berühmteste?) Viertel in Tokio) gesehen, aber auch das war schon beeindruckend und mal gaaanz anders als Nishinasuno und Umgebung. Verrückt, laut, immer hell und riesig…

Auch hat mich Fabian zum Oktoberfest der DSTY (Deutsche Schule Tokyo Yokohama) mitgenommen, wo ich mal ein Stück Deutschland in Japan erleben durfte, denn: jeder sprach Deutsch, verstand Deutsch, aß deutsches Essen! Das war schön, aber auch sehr verwirrend. Im Gespräch mit einem Japaner (auf Deutsch) wechselten wir immer wieder ins Englische, weil es einfach unheimlich schwer war, auf Deutsch zu reden, zumindest mit einem Nicht-Muttersprachler. Und es ist sehr ungewohnt, fast nur Deutsch zu sprechen…

Jedenfalls war es wirklich interessant, Fabians Arbeitsplatz kennenzulernen und die Menschen, die er jeden Tag sieht. Sehr anders als ARI, aber spannend 🙂

Außerdem hab ich eine Nacht in einem richtigen japanischen Haus(halt) verbracht, was eine ziemlich lustige Erfahrung war. Da ich in der ersten Nacht in Tokio, nachdem ich um halb 10 Uhr abends angekommen war nicht wirklich wusste, wo ich die Nacht verbringen würde (Hauptsache erstmal da sein 😉 ), hat mich eine japanische Freundin abgeholt und wir haben bei ihrem Bruder übernachtet, der in Tokio wohnt. Da sie aber Japanerin ist, hat sie mich auch noch zum Essen eingeladen (!) und um 5 Uhr morgens (!!!) zurück nach Shibuya gebracht, mit der Begründung, sie sei ja Schuld, dass ich überhaupt nach Shibuya zurückfahren müsse. Auch wenn ich mich bereits 1000x bedankt und entschuldigt habe, werde ich ihr auf jeden Fall noch ein Paket mit Süßigkeiten schicken, denn das war wirklich nett von ihr und sicherlich eine große Mühe. Aber ganz Japanerin hat sie sich davon nichts anmerken lassen.

Jedenfalls habe ich ihr versprochen, sollte sie jemals nach Deutschland kommen, könne sie in meiner Wohnung wohnen sie lange wie sie möchte 🙂

Wie ihr seht, Japaner sind wirklich wirklich freundlich und besorgt.

In Shibuya wäre ich wahrscheinlich nicht mal angekommen ohne japanische Hilfe. Im Zug dorthin habe ich 3 Leute kennengelernt – einen Japaner, der in London lebt und Urlaub in Japan macht, einen Kanadier der in Japan Englisch unterrichtet und seine Freundin, die in Kanada studiert hat. Wir haben uns alle im Zug nach Shibuya kennengelernt und Keiko, die Japanerin, hat mich netterweise aus dem Bahnhof gelotst und mir erklärt wie ich wo hinkomme.

Man lernt hier wirklich die verschiedensten Leute kennen 🙂 Ein paar Impressionen seht ihr in der Diashow weiter unten.

WIe auch immer, nun bin ich zurück im eindeutig kühleren Asian Rural Institute und mache mich zurück an die Arbeit. Aber es war wirklich schön, von vielen mit einem“Welcome back!“ begrüsst zu werden und ausgefragt zu werden wie es war. Auch wenn es nur zwei Tage waren, ich hab ARI und seine Bewohner vermisst 🙂

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