3 Wochen später

16 Mrz

Und es fühlt sich schon wieder viel länger an!

Die Uni hat „normal“ angefangen und es gibt nicht wenig zu tun: in fast jedem Kurs werden Präsentationen erwartet und mehrere Essays, neben den Zwischen- und Abschlussprüfungen…

Dazu kommen jede Menge Texte, die es jede Woche zu lesen gilt. Manche Professoren sind dann auch noch am Abfragen und überprüfen, wieviel man von den Texten behalten hat, sodass man ums Lesen eigentlich nicht herum kommt…

Abgesehen davon macht sich der Alltag so langsam breit. Die Uni fängt meist erst um 12 an und dauert so bis 5,6 Uhr. In der Uni kann man theoretisch alle drei Mahlzeiten zu sich nehmen, und viele essen dort zu Mittag und Abend. Essen gehen ist (bzw. kann) wirklich günstig (sein) – für manche Mahlzeit bezahlt man gerade mal 2-3 € und wird davon aber auf jeden Fall satt. Die koreanische Küche ist ziemlich frisch und scharf, insgesamt auch recht gesund. Bis jetzt bin ich ihr noch nicht überdrüssig geworden – im Gegenteil 🙂 Aber Brot, Käse und Co vermisse ich schon manchmal.

Das Unileben gleicht bisher schon ziemlich dem in Deutschland, nur das in manchen Kursen 95% der Mitstudenten koreanisch sind 😉 Alle sind aber sehr nett und helfen gern. Bis jetzt war es leider etwas schwierig, Koreaner/innen näher kennezulernen, aber es geht voran und morgen gehen wir erstmal mit einer koreanischen Freundin, die zuvor in Fulda studiert hat hiken auf dem Berg „hinter“ unserer Uni, Mt. Bukhansan, der mittem in einem Nationalpark liegt. Endlich mal raus aus der Großstadt 😉

Die Uni liegt am Rande des Zentrums von Seoul (aka Downtown) an der Hyehwa Station, nördlich des Han-Flusses, der Seoul durchzieht. Mit der U-Bahn ist man schnell an allen großen Orten und Attraktionen – und das sogar wirklich günstig. Auch Taxifahren ist im Vergleich zu Deutschland seeehr preiswert!

Was es hier nicht gibt und ich arg vermisse ist natürlicher Yoghurt ohne Zucker! Deswegen experimentiere ich gerade mit Yoghurt-selbst-machen und hoffe, dass das Ergebnis essbar ist. So ganz ohne Yoghurt, das geht dann auch wieder nicht…

Nächstes Wochenende kommt mein Freund aus Tokyo nach Seoul und mit ihm möchte ich dann den größten Palast Seouls erkunden, den Cheung-bok Gung. Es gibt anscheinend 5 große Palastanlagen, von denen der Cheung-bog Gung der größte und geschichtsträchtigste ist. Darüber erzähle ich dann nächstes Mal 🙂

Bild

 

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